Schneckenbande

im Schneckentempo mit Dachzelt durch die Welt
 

Italien, Apulien teils mit Dachzelt Juni/Juli 2017

In Kürze findet Ihr hier den kompletten Reisebericht und Bildergalerie zu unserem Urlaub nach Italien (Apulien) mit unseren Erfahrungen und Erlebnissen.

Bildergalerie und Film





Reisebericht

Wieder einmal zog uns die Liebe zu Italien in dieses Land. Nur sollte diese Reise für uns eine besondere werden, und zwar unsere vorgezogene Hochzeitsreise. Den Monat Juli hätten wir uns ansonsten nicht ausgesucht. Zudem freuten wir uns darauf unser neu angeschafftes Dachzelt zu testen, da wir gerne auf die unterschiedlichsten Arten die Welt durchqueren. Neun Nächte durften wir uns sogar in einem typischen Trullo in Martina Franca aufhalten, welcher dem Besitzer unserer Lieblingstrattoria gehört, in der wir wöchentlich schöne Abende in Cham verbringen.  


Donnerstag, 15.06.17 Abfahrt in Richtung Bozen

Gegen Nachmittag schafften wir es endlich alles Notwendige ins Auto zu laden. Für uns war das Packen wirklich mühevoll, da wir ja eine Ferienwohnung haben, aber auch ein paar Tage für einen Campingurlaub mit Dachzelt gerüstet sein müssen. Unsere Fahrt über München und Innsbruck, begleitet von Regen endete heute in Montan/Montagna, ein paar Kilometer südlich von Bozen. Da uns kurz zuvor Italiener hinten reingefahren sind, verloren wir leider ein wenig Zeit. Der Europäische Unfallbericht erleichterte die Abwicklung. Bis hier her mieden wir maut- und vignettenpflichtige Straßen. Wir stießen auf einen tollen geschotterten Parkplatz in der Via S. Bartolomeo, 39040 Montan mit Ausblick auf das Schloss Enn. Auch wenn dort der Ausgangspunkt für eine Wanderung in den Parco Naturale Monte Corno ist, gehen wir davon aus, dass man immer ein freies Fleckchen finden wird. Zwischen Weinberge bereiteten wir auf unserem Solo Stove Nudeln mit Tomaten-Rucola-Soße zu.

Freitag, 16.06.17 Von Montagna nach Verucchio

Am Morgen bemerkten wir, dass sich der Tagesablauf noch ein bisschen einspielen muss, da wir ja zum ersten Mal mit Dachzelt unterwegs sind. Aber kein Problem, den Dreh hat man schnell raus! Nachdem wir uns im Tageslicht das Umfeld noch kurz anschauten, ging es über Bologna in Richtung Rimini. Da wir uns hauptsächlich im Süden Italiens aufhalten wollten, nahmen wir die Mautstraßen in Kauf, obwohl die Bergstraßen durch kleine Dörfer ihren Reiz haben. Glücklicherweise ließen wir den meistbefahrenen Abschnitt der E 45 Modena – Bologna hinter uns und begaben uns in Richtung San Marino. Die touristische Küste bei Rimini wollten wir unbedingt meiden. Endlich sahen wir durch das Autofenster wieder Felder, grüne Wiesen und Sonnenblumenflächen. Auf gut Glück folgten wir guten Straßen bergauf nach Verucchio und stellten schnell fest, dass wir hier nicht gleich wieder wegwollen. Die ausreichlich vorhandenen Parkplätze sind gut ausgeschildert, darunter auch ein kostenloser für Camper, an welchen wir uns später in der Via Giuseppe Nanni breitmachten. Wieder einmal ein ruhiger wundervoller Stellplatz, von dem aus das Meer zu sehen ist und sich ebenso Wohnmobile niederlassen können. Die Gemeinde bietet ein gutes Panorama über die umliegende Landschaft und bis zur Küste. Im Anschluss an ein Video und ein Bierchen brachen wir ins verschlafene bezaubernde Zentrum auf. Bei einer Runde, wo hauptsächlich Privathäuser links und rechts zu sehen sind, kamen uns maximal 2 Menschen entgegen. Restaurants und Cafés sind nur vereinzelt auf zu finden. Abends speisten wir mit toller Aussicht im Restaurant La Fratta auf der Terasse am Hang, direkt neben der Rocca Malatestiana. Auf Empfehlung des Hauses gab es die Pizza Romagnola mit typischen Speck vom schwarzen Schwein, Hackfleisch, Artischocken, Radicchio, Parmesan, Rucola mit Balsamico und als Antipasti I crostini dei Malatesta. Vorzüglich! Zum Schluss bestellten wir zwei Limoncello. Nachdem uns eine Flasche hergestellt wurde, waren wir erst verwirrt und fragten lieber nach. Der Bediener informierte uns, dass es üblich ist sich nur ein Stamperl raus zu schenken. Nach ein paar Schritten erreichten wir dann unser Auto.

Samstag, 17.06.17 Von Verucchio zum Gargano

Vormittags flogen wir noch die Drohne bei unserem Übernachtungsplatz. Im Anschluss daran, waren wir schon sehr gespannt auf den Sporn Italiens, dem Vorgebirge Gargano. Der 1991 ernannte Parco Nazionale del Gargano bemüht sich die Anforderungen des Naturschutzes mit nachhaltigem Tourismus in Einklang zu bringen. Bei einem kurzen Halt in einem Supermarkt in Termoli besorgten wir uns Zutaten für ein vegetarisches Chili mit Quinoa, welches sich im Freien richtig gut kochen lässt. Vorerst erreichten wir Lesina in der gleichnamigen Lagune Lago di Lesina.  Da wir es ein wenig bergiger wollten, durchfuhren wir Vico del Gargano. Allerdings hatten wir hier kein Glück bei der Stellplatzsuche. Nach mehreren Stunden Autofahrt gönnten wir uns zunächst ein Bier beim Sonnenuntergang in San Menaio am Meer. Zwischen diesem Ort und Peschici suchten wir weiterhin vergebens. Der Anblick von Peschici, dem nördlichsten Landvorsprung Apulien vertröstete uns ein bisschen. Die in der Nacht romantisch beleuchteten weißen Häuser verzauberten uns. Nachdem wir auch den Stadtkern gesehen haben, stellten wir fest, dass das Küstenstädtchen wirklich schön ist. Nochmal ging es um die Mitternachtszeit durch Vico del Gargano und zum Lago di Varano. Total erschlagen entdeckten wir in Foce Varano eine sehr stürmische Fläche am Meer. Ein paar Wohnmobile haben sogar einen windschützenden Kreis gebildet. Na gut, heute blieb uns nichts anderes übrig als zu bleiben. Campingplätze gibt es natürlich, nicht einmal so wenig, aber diese meiden wir strikt. Das Kochen verschoben wir lieber auf morgen und gönnten uns im Dachzelt eine gute Brotzeit.

Sonntag, 18.06.17 Nationalpark Gargano, Monte Sant´Angelo, Mattinata, Waldbrand

Damit wir vielleicht doch noch ein paar Stunden Schlaf abkriegen, stellten wir uns mitten in der Nacht anders hin, aber auch das half nicht. Frühmorgens und hundemüde entschieden wir uns spontan Mattinata einen Besuch abzustatten. Wir kamen an Carpino vorbei, links von uns lag das nationale Waldgebiet Foresta Umbra. Auf einer leeren Straße, welche sich durch sanfte Hügel schlängelte, ging es auf einen geschotterten Platz neben der Straße. Es war mal wieder an der Zeit uns zu duschen und unseren morgendlichen Kaffee nachzuholen. Die vereinzelten Radfahrer und eine Kuh, die frei auf der Ladefläche eines Transporters stand, störten uns dabei nicht. Später begrüßte uns Monte Sant´Angelo mit heftigem Wind. Sofort sahen wir einen Parkplatz mit tollem Blick ins Valle Carbonara. Da es uns nicht allzu warm war und uns im Zentrum nichts ansprach, fuhren wir weiter bis wir Rauchwolken am Horizont entdeckten. Während eines Zwischenstopps hielt uns ein Italiener auf. Er versuchte uns mit einem Feuerzeug auf einen Waldbrand hinzuweisen, welcher auch diese Straße versperrt und wir sollten lieber eine andere nehmen. Aus Neugierde folgten wir ihr noch ein paar Meter und bekamen so noch Aufnahmen. Ab dem der Rauch die Sicht erschwerte, kehrten wir um. Als wir in Mattinata ankamen, konnten wir auf die brennende Seite des Berges kucken. Beim Anfahren eines ausgeschilderten Strandstellplatzes, welcher aber dann was gekostet hätte, standen direkt neben der Straße zwei Olivenbäume in Flammen. Zufälligerweise landeten wir am Agriturismo Antichi Ulivi. Total süß hier, zudem gibt es Ziegen, eine alte Olivenpresse und tolle Ausblicke. Am Stadtrand ließen wir uns nieder. Wir wunderten uns noch, warum keiner versuchte den Brand zu löschen, da sahen wir schon ein Löschflugzeug ankommen, welches aber nach 2 Stunden die Arbeit wieder einstellte. Und so konnten wir abends die verbliebenen Glutnester leider wieder aufflammen sehen. Heute kochten wir uns nun das gute Quinoa-Chilli.

Montag, 19.06.17 Mattinata - Gargano

Am heutigen Tage ließen wir es etwas ruhiger angehen. Zuerst latschten wir durch das Stadtinnere von Mattinata. Während der Siesta verweilten wir in einem Café. Typisch für Italien, erhält man bei Bestellungen Häppchen gratis dazu, welche für unsere erste Mahlzeit ausreichten. Danach besorgten wir uns Lebensmittel in einem Hofladen und in einem netten Gemüseladen, wo wir auch Basilikum geschenkt bekommen haben. Dem redegeselligen Inhaber nahmen wir auch Olivenöl als Gastgeschenke für unsere bevorstehende Hochzeit ab. Idealerweise erspähten wir für Bernhard in einem Modeladen noch ein weißes Leinenhemd für unseren großen Tag, aber auch ich bekam ein Freizeitkleid. Gut und günstig aßen wir im Restaurant Dal Saraceno in einer gemütlichen Gasse. Nachts gingen wir zu unserem Dachzelt, welches wir auf einem nahegelegenen Schotterplatz am Kreisverkehr der Via Chicco haben. Dieser große Parkplatz beherbergt auch Busse und ist speziell für Camper ausgewiesen.

Dienstag, 20.06.17 Mattinata, Wanderung zum Spiaggia Vignanotica , Vieste - Gargano

Die Sonne weckte uns in aller Frühe. Nach einem Einkauf im Supermarkt ging es in Richtung Vieste, um einen Strandtag einzulegen. Währenddessen ließ sich leider kein geeigneter Platz finden, wo wir mit unserem Boot Beppe ins Meer stechen könnten. Zunächst hielten wir beim Hotel Baia delle Zagare, in der Hoffnung von dort aus den gleichnamigen Strand zu erreichen. Daraus wurde aber nichts. Also fuhren wir ein Stück auf der wunderschönen Küstenstraße S.P. 53 weiter und stellten unser Auto in einer hochgelegenen Parkbucht ab. Nächster Plan war eine Wanderung zum Spiaggia di Vignanotica. Nach einer kleinen Stärkung ging es auch schon los. Gleich zu Beginn beeindruckt der tolle Ausblick auf die Baia della Zagare. Die meiste Zeit sieht man das türkis funkelnde Meer. Nach einer dreiviertel Stunde fast mühelosen Marsch erreichten wir den Strand und wurden erst einmal von einer Snackbar und den vielen Leuten abgeschreckt. Außerdem stellten wir fest, dass man hier auch über einen kürzeren Weg herkommt. Am Ende fanden wir uns aber dann doch ein ruhigeres Plätzchen auf den Kiessteinen vor der atemberaubend weißen Steilküste. In einer Grotte sichteten wir eine nicht allzu kleine Schlange. Wir beobachteten die Möwen und wanderten abends wieder zurück. Nun wollten wir auch noch Vieste mit dem östlichsten Kalksporn des Gargano, welcher sich wie ein schmaler Schiffsbug ins Meer schiebt, betrachten. Bei einem Zwischenstopp machten wir noch Aufnahmen vom Architiello of San Felice. Im wuseligen Vieste haben wir nach frischen Fisch gesucht, den wir heute noch grillen wollten. Auf einem Markt wurden wir nicht fündig und landeten zum Schluss in der Pescheria Stella Maris bei Thomas. Da wir uns in Mattinata viel wohler gefühlt haben, beschlossen wir wieder dorthin zurück zu kehren. Am selben Stellplatz wie gestern ließen wir uns die Goldbrasse und den Wolfsbarsch schmecken. Dabei wurden wir von der Polizei und hungrigen Katzen beobachtet.

Mittwoch, 21.06.17 Manfredonia, Bisceglie, Polignano a Mare und San Vito

Zeitig verjagten uns die Sonnenstrahlen wieder aus unserem Zelt. Übermorgen erwartet uns der Trulli in Martina Franca, sodass wir uns nach dem Einkaufen in Richtung Süden begaben. Obwohl wir sonst an jeder Ecke Trinkwasserbrunnen bemerkt haben, suchten wir n der Hafenstadt Manfredonia eine ganze Weile bis wir unsere Kanister wieder auffüllen konnten. Hier würden wir aufgrund der Industrie nicht Urlaub machen wollen. Im Anschluss kamen wir an der Oasi Lago Salso und an der Saline Margherita di Savoia vorbei. Dort erstrecken sich über eine Länge von 20 Kilometern die wichtigsten und größten aller in Europa betriebenen Meeres-Salinen. Die Landschaft ist sehr flach und immer wieder sieht man abgebrannte Flächen. Wir ließen Barletta und Trani hinter uns und machten Brotzeit auf der Piazza Vittorio Emanuele in Bisceglie. Danach umfuhren wir Molfetta, Giovinazzo, Le Macchie und Bari. Kurz später ändert sich die Küste und wir landeten auf einer hohen Kalkklippe in Polignano a Mare. Nach einem kurzen Blick auf die saubere Cala Porto, wo sich allerdings einige Leute vergnügten, begannen wir nach einem Stellplatz zu suchen. 3 Kilometer westlich erspähten wir einen einzigartigen Platz am Meer, gleich rechts vom Hafen in San Vito. Der Hunger hat uns ins Restaurant Locanda dei Benedettini getrieben, direkt vor der idyllischen Hafenbucht, wo blaue und grüne Fischerboote in den Wellen wogen. Der Service war in Ordnung, die Pizzen hingegen köstlich. Innerhalb von 3 Minuten erreichten wir in der Nacht unseren Schlafplatz.

Donnerstag, 22.06.17 Bootsfahrt bei San Vito/Polignano a Mare

Beim Beobachten der Krebse, unterhielt sich ein alter Italiener mit uns. Nur leider verstanden wir nur ein oder zwei italienische Wörter. Endlich ergab sich die Gelegenheit unser Boot Beppe ins Meer zu lassen und zwar vom kleinen Hafen in San Vito aus. Während des Aufbaus klopfte ein Einheimischer seine fangfrischen Tintenfische. Wir genossen die Ruhe auf dem Wasser und fanden später die Steilküste von Polignano a Mare mit seinen zahlreichen Meeresgrotten vor. Die weißen Häuser der Altstadt schmiegen sich an die Klippen. Des Öfteren warfen wir unseren Anker und entspannten vor der traumhaften Kulisse. Abends gingen wir wieder ins selbe Restaurant wie gestern.

Freitag, 23.06.17 Von Polignano a Mare nach Martina Franca in den Trullo

Heute wurden wir nicht von der Sonne geweckt, sondern von einem Lkw, der lautstark und geruchsintensiv die Klärgrube des naheliegenden Lokals entleerte. Der ältere Italiener gab nicht nach und begann wieder mit uns vergnügt zu quatschen. Zum Schluss lachte er, da wir ihm nur folgen konnten, wenn es ums Essen geht. Nachher packten wir unsere Sachen zusammen und drehten noch eine kleine Runde in der Altstadt von Polignano a Mare. In den Gassen befinden sich überwiegend Läden für Touristen, welche auch vorhanden waren. Eine gute Eiscreme schlemmten wir bei Il Super Mago del Gelo. Dann ging es zurück über die besagte Brücke Ponte Borbonico su Lama Monachile und in Richtung Martina Franca. Nach ein paar Anläufen fanden wir unseren Trullo. Wir waren hin und weg und fühlten uns richtig wohl im kegelförmigen massiven Natursteinhaus. Bei dieser traditionellen Bauform werden zwei separate Wände aufgemauert und der Zwischenraum mit Erde und Stroh gefüllt, wodurch im Winter, wie auch im Sommer angenehmes Klima herrscht. Um die Grundsteuer für festgemauerte Siedlungen zu sparen, wurden die Trullo anfangs in Trockenbauweise errichtet, sodass sie im Falle einer Kontrolle schnell auseinandergenommen werden konnten. Zuerst mussten wir unsere Sachen verrichten und gönnten uns dann ein Birra und Vino vorm Trullo mit tollem Ausblick ins Itria-Tal am Stadtrand. Abends machten wir uns auf den Weg ins Centro Storico von Martina Franca. Wir schlenderten durch Gassenlabyrinthe mit schneeweiß gekalkten Häusern. Die Stadt ist wirklich sauber und atemberaubend schön. In der Osteria Coco Pazzo da Stefano verweilten wir auf der gemütlichen romantischen Terrasse. Neben unseren bestellten Gerichten, gab es gedünstetes Gemüse, Oliven und später nochmals Karotten uns Honigmelonen mit Eiswürfel aufs Haus. Das Rinderfilet, der Seeteufel und die Pasta übertraf all unsere Erwartungen. Auch einen selbstgemachten Likör bekamen wir umsonst. Beim Heimgehen überraschte uns eine Party mit lautstarker Musik auf der Piazza, wovon wir schnell geflüchtet sind.

Samstag, 24.06.17 Ceglie Messapica und Grottaglie

Nach einem Frühstück mit italienischer Mortadella und Käse begaben wir uns durch herrliche Landschaft nach Ceglie Messapica. Aufgrund gesperrte Straßen wegen eines Radrennen verloren wir ein paar Minuten. In Richtung des weißen Centro Storico fing uns ein Mann vor dem Castello Ducale ab und erzählte uns ein wenig darüber. Zudem zeigte er uns zwei Räume vom Schloss und wir sind uns sicher, dass er sogar darin gewohnt hat. Am helllichten Tag sah man schon berauschte Italiener in einer geselligen Runde sitzen. Auf der Piazza Plebiscito mit dem Torre dell’Orologio gönnten wir uns ein Eis und verweilten im Cafe’ Agora bis wir uns wieder aufgerappelt haben. Die Mittagshitze und unser Gepäck machten längere Stadtbesichtigungen fast unmöglich. Über den Corso Garibaldi schleppten wir uns noch zur Piazza Sant’Antonio. Danach fuhren wir ein aus einer Höhlenstadt hervorgegangenen Ort an, wo die alte Keramiktradition der Magna Graecia fortbesteht und das Keramikzentrum Apuliens begründet. Die Menschen in Grottaglie gruben Höhlen in den weichen Tuffstein der Schluchtenwände und richteten darin Behausungen und Werkstätten ein. In der Via Crispi, einer asphaltierten Gravina, reiht sich eine Keramikwerkstatt an die andere. Davon besuchten wir mitunter auch die 1416 gegründete und somit die älteste Werkstatt La Ceramica Vincenzo Del Monaco. Zuerst fehlten wir uns ein wenig fehl am Platz, da uns nicht wie in den anderen Läden Produkte zum Kaufen, sondern eine arbeitende alte Frau erwartetet. Während des Pinselns sagte sie verärgert, dass hier keine Fotos erlaubt wären. Danach wurden wir nach oben zu einem jüngeren Mann gelotst, welcher uns dann überraschend freundlich und mit guten Englisch in den Ausstellungsräumen empfing. Die hier gezeigten Keramikgegenstände waren weitaus exklusiver und in einem separaten, nicht öffentlich zugänglichen Museum befanden sich alte Schmuckstücke. Um uns auch Fotos und Videos von der Werkstatt zu ermöglichen, setzte er sich über den Willen der alten Dame hinweg und steckte sogar extra sein iPhone Kabel aus, um die antike Stimmung nicht zu stören. Zum Abschluss unserer privaten kleinen Führung landeten wir noch im ursprünglichen Brennofen. Dieser Raum wurde damals mit Keramik beladen, zugemauert und vom Keller aus mit Holz befeuert. Heute steht ein moderner Gasofen zwischen den schwarz verrußten Höhlenwänden und dem Loch im Boden, durch welches damals die Hitze und das Feuer aufstieg. Im Verlauf der Stunde haben wir viel über die Tradition und Herstellung von Keramik und im Allgemeinen viel über Italien gelernt. Auf Bestellung werden in Handarbeit individuelle Artikel gefertigt und in die ganze Welt geliefert. Später machten wir noch Luftaufnahmen von Grottaglie. In Martina Franca gab es abends anscheinend etwas zu feiern. Wir drängelten uns durch überfüllte Gassen und erwischten einige Zeit später endlich einen freien Tisch im Ristorante Pizzeria Villa Carmine. Für 29,00 € (Gedeck, großer Salat, große Portion Bruschetta, zwei Limoncello, zwei Pizzen, 1 Liter Wein, eine Flasche Wasser) speisten wir wirklich gut.  

Sonntag, 25.06.2017 Ostuni und Cisternino

Wir freuten uns auf Ostuni. Während wir Martina Franca verließen, hat uns die entgegenkommende Polizei aufgrund des Radrennens angeschrien. Nur haben wir auch nicht gewusst, wo wir lang fahren sollten. Vor allem verstanden wir sie auch nicht. Nachdem wir einen gefragt haben, ob er auch Englisch spricht, kam als Antwort, dass er, wenn dann noch sein Schulenglisch kann. Aber das hat er danach auch wieder nicht verwendet. Irgendwie haben wir dann die weiße Stadt Ostuni schon erreicht. Auf dem Altstadthügel vergnügten uns die verwinkelten Treppenaufgänge und der Ausblick aufs Meer. Im Gegensatz zu den anderen Städten war es hier schon ein wenig touristischer. In der Gelateria Borgo Antico gönnten wir uns ein Glas Wein und Bier. Nachher fuhren wir zu einem Aussichtspunkt, wo wir von der Ferne auf das wunderschöne, am Rand der Murge schwebende Ostuni blicken konnten. Uns wurde empfohlen die kulinarische Spezialität Bombette in Cisternino zu kosten. In der Osteria Porta Grande schmeckten die gegrillten Fleischröllchen mit Käse und Speck echt gut, aber sie sind auch recht deftig. Am Abend spazierten wir durch das gemütliche, lebendige Örtchen und schlemmten nebenbei ein gutes Eis von L’Era Glaciale. Da Cisternino höher liegt haben wir später noch den Ausblick auf das Valle d’Itria genossen. 

Montag, 26.06.2017 Alberobello, Cantine di Marco - Martina Franca

Am heutigen heißen Sommertag sind wir beim Touristen-Hotspot Alberobello angelangt. Trotzdem haben wir es uns nicht entgehen lassen, die Trulli mit ihren verschiedenen Spitzen und aufgemalten weißen Zeichen zu betrachten. Beim Spaziergang durch die Trulli-Siedlung sahen wir zudem einen Souvenirladen nach dem anderen. Mit der Drohne sieht das UNESCO-Weltkulturerbe von oben wirklich märchenhaft aus. Auf dem nach Martina Franca legten wir einen Halt vor Locorotondo ein, da sich hier die runde Stadt als perfektes Fotomotiv bietet. Danach hatten wir einen Besichtigungstermin in der Cantine di Marco. Dort wurde uns die Herstellung vom Wein erklärt und die Produktionsstätte gezeigt. Natürlich gab es auch noch eine kleine Verkostung, bei der wir uns ein paar gute Flaschen für einen guten Preis mitnahmen. Später wollten wir ein wenig shoppen in Martina Franca gehen. Für uns war allerdings nicht viel dabei. Aber immerhin gab es für Bernhard Schuhe, da seine während dem Gehen den Geist aufgegeben haben. In einer süßen Gasse bei Nodus in der Via Ignazio Ciaia aßen wir auf einem sehr windigen schiefen Tisch mit zu kleinen Stühlen Pizza. Der Bediener entschuldigte sich etliche Male bei uns, vor allem, weil er sein Besteck nicht im Griff hatte. Da wir ja heil wieder rausgekommen sind, würden wir immer wieder das nette Restaurant aufsuchen.

Dienstag, 27.06.2017 Santa Maria di Léuca und Porto Selvaggio

Unser Ziel war heute der südlichste Punkt Apuliens auf der Halbinsel Salento. Somit fuhren wir knappe 200 km den Absatz des Stiefels runter. Erst einmal kehrten wir im Hotel Rizieri in Leuca ein, um Fisch zu essen. Da nicht alle Speisen so gekommen waren, wie wir sie bestellt haben, gab es zum Schluss einen Preisnachlass von 7,00 € und einen Espresso. Danach schauten wir kurz zur Strandpromenade vor. Nach wenigen Minuten Fahrt erreichten wir unseren Bestimmungsort, die Punta Ristola. Wir kraxelten auf den zerklüfteten Steinen so weit vor, wie es für uns möglich war. Hier ließen wir das Gefühl von Freiheit auf uns wirken und sahen wie das Wasser der Adria sich mit dem des Ionischen Meeres vereint.  Auf dem Rückweg zum Auto nahmen wir noch die Grotta del Diavolo mit. An der ionischen Küste fuhren wir wieder nach oben. Es reihen sich viele gut besuchte Lidos aneinander. Im regionalen Naturpark von Porto Selvaggio und Palude del Capitano betrachteten wir, wie die Wellen herein brausten und die Sonne am Horizont verschwindet. In unserem Trullo bereiteten wir uns noch ein Caprese zu. 

Mittwoch, 28.06.2017 Locorotondo

Von Martina Franca kommend präsentiert sich Locorotondo mit alten Weinterrassen an den Hängen so traumhaft schön. Hohe, schmale Reihenhäuser mit steilen Giebeldächern blitzen weiß auf dem Hügel. Wir gingen im Ristorante U Curdunn zum Mitttagessen. Uns gefiel die romantische Lage in der schnuckeligen Gasse und leider auch das gut zubereitete Kaninchen vom Bauernhof in der Nähe und die Pasta mit Lamm. Die Hitze machte uns zu schaffen. Deshalb hielten wir uns lange im Caffe della Villa auf. Später besuchten wir nebenan einen winzigen Stoffladen Il Tempo Ritrovato. Die nette alte Dame holte sich sogar im benachbarten Geschäft Unterstützung, um zu verstehen, was wir suchen. Glücklich hielten wir dann ein handgemachtes Ringkissen für unsere Hochzeit in den Händen. Ein paar Schritte erspähten wir endlich gute Postkarten. Die Suche nach der richtigen hat eine gefühlte Ewigkeit gedauert, sodass sich der Besitzer dazu entschloss uns ein Glas aufs Haus anzubieten. Zudem erfuhren wir hier, dass es total praktische Pumpen gibt, mit denen bereits geöffnete Weinflaschen durch den Vakuumverschluss länger haltbar sind. Beim Verabschieden wünschte er uns eine tolle Hochzeit und wir bemerkten erst dann, dass dieser unser Dolmetscher im Stoffladen war. Es wurde ein wenig kühler, daher schauten wir uns in der Stadt noch ein wenig um. Im Trullo gab es mal wieder selbstgemachtes Caprese. 

Donnerstag, 29.06.2017 Bootsfahrt Torre Guaceto

Heute planten wir eine Bootsfahrt mit unserem Beppe. Irgendwie waren in der Umgebung von Caravigno mehrere Straßen gesperrt. Wir sahen einen großen Parkplatz North Entrance Parking Area. Allerdings hätten wir von dort aus nie unser schweres Boot an den weiter entfernten Strand bekommen. Also sind wir einfach mal ans Meer vorgefahren und stellten uns zu einem weiteren Auto dazu. Alsbald waren wir startklar und bemerkten nach einer viertel Stunde, dass ich meine Kamera am Strand liegen hab lassen. Also eilten wir erstmal wieder zurück und fanden sie erfreulicherweise im Sand vor. Später fuhren wir die erste Bucht bei Torre Guaceto an und wurden wenige Minuten später mit anderen Besuchern geschimpft und vertrieben, da wir leider nicht wussten, dass es sich hier um einen unter Schutz stehenden Küstenabschnitt im unversehrten Naturzustand handelt. Eigentlich hätten wir nicht einmal zurückfahren dürfen, aber als wir dem Wächter erklärt haben, dass unser Elektromotor keine Umweltverschmutzung verursacht, war es ok. An einer zweiten Bucht entspannten wir bis zum Schluss. Wir packten unseren Beppe wieder ein und gingen im Anschluss in Martina Franca essen. Im der Osteria Tipica Martinese – Le Radici gab es drei Menüs mit einfacherer Hausmannskost zur Auswahl.

Freitag, 30.06.2017 Massafra und Táranto

Zuerst steuerten wir die über zwei tiefen Talschluchten liegende Höhlenstadt Massafra an. Die Gravina di San Marco trennt die Altstadt von der Neustadt. Wir liefen über eine von den zwei Brücken und erkundeten hauptsächlich die Altstadt. Dabei kreuzte uns ein Mann den Weg, welcher mit einem Tempo vor der Nase versuchte uns klar zu machen, dass diese Stadt stinkt. Er hatte auch Recht damit. Dieser Ort hat auf jeden Fall ein anderes Flair wie die letzten. Im Gegensatz zu Tarent, welches wir danach anfuhren ist es harmlos. Bedauerlicherweise ging unsere Kamera Canon EOS 650d kaputt und wir konnten sie auch nicht mehr richten. Kurz vor Táranto sah man schon die Hochöfen der dort ansässigen Industrie. Bei der Überfahrt auf die Altstadtinsel verwunderten uns die mit Maschinengewehren bewaffneten Polizisten. Wir parkten am Hafen und marschierten durch eng und hochstehende, zum Teil verfallene Gebäude. Der Geruch von Miesmuscheln verfolgte uns. In der Bar Cibo per la Mente pausierten wir. Auch eine italienische pompöse Hochzeit bekamen wir zu Gesicht. Wir verließen die Provinzhauptstadt in Richtung Crispiano. Hier stiegen wir allerdings gar nicht aus. Nachdem wir wieder in Martina Franca angekommen sind, sichteten wir endlich den Ölproduzenten L’Acropoli di Puglia und trafen zufällig auf den Chef Vincenzo. Wir machten einen Termin für morgen aus und er wies uns den Weg zur Pizzeria Jonny. 

Samstag, 01.07.2017 Noci und Martina Franca

Nach einem Einkauf im Supermarkt telefonierten wir uns mit Vincenzo, dem Besitzer der Olivenölfirma L’Acropoli zusammen. Um halb drei bekamen wir dann eine kleine Privatführung. Dabei haben wir alles über die Olivenherstellung erfahren und ließen uns von der Begeisterung des Chefs von seinem Produkt mitreißen. Auch die Verkostung war sehr beeindruckend. Da wir auch in perfektem Englisch Erklärungen zu jeder einzelnen Geschmacksnuance. Zu den von uns gekauften Ölen gabs noch einen Labello und Empfehlungen für die restliche Urlaubszeit. Im Anschluss streiften wir im hübschen Ortskern von Noci umher und schrieben Postkarten in einem Café auf der Piazza Garibaldi. Den letzten Abend in Martina Franca ließen wir in der Osteria del Coco Pazzo ausklingen. Aufgrund der traumhaften Lage und hervorragenden Küche waren wir hier zum zweiten Mal. 

Sonntag, 02.07.2017 Le Cesine und Otranto

Wir durchquerten San Cataldo, steuerten auf den Riserva Naturale delle Cesine zu und hofften nah genug an den Strand zu kommen. Natürlich war das nicht ganz so möglich, deshalb parkten wir knapp 1 Kilometer in Luftlinie entfernt zum Meer. Von dort aus würde es Pfade geben, diese waren aber gesperrt. Nachdem wir Feuerwehrleute nach der kürzesten Möglichkeit gefragt haben, zogen wir los. Es erweckte den Anschein, dass wir uns verlaufen haben. Da kam uns ein alter Mann entgegen. Er schlug uns vor ihm zu folgen. In einem sportlichen Tempo bewegten wir uns vorwärts bis sich unsere Wege trennten. Dann ging es durch einen Wald, Gräsern mit hellgrünen Spitzen und vorbei an einem Teich. Den menschenleeren, langen Strand und das Meer ließen wir noch ohne Zeitdruck auf uns wirken, bevor es wieder in Richtung Heimat geht. Auch hier sah man wieder, dass Italien ein sehr großes Müllproblem hat. Die Betonkuppeln, die sich über den teils schwarz durchzogenen Sand erheben sind Überbleibsel aus dem 2. Weltkrieg. Zurück ging es wieder über die zweispurige Asphaltstraße, welche nicht mehr für den öffentlichen Verkehr zugelassen, sondern nur für die wachenden Einsatzkräfte ist. Man bemerkt jetzt schon, wie schnell sich die Natur selbst geteerte Flächen wieder zurückholt. Es wurde dunkel und wir erreichten Ótranto. Uns kam es vor, als wären wir auf einem Rummelplatz gelandet. Überfüllte Straßen, laute Musik, Fahrgeschäfte und Verkaufsstände. Schade, weil ansonsten wäre es hier sicher sehr schön gewesen. Nachdem wir durch die Stadt gestreift sind, verschlangen wir Thunfisch, eine Suppe mit Oktopus und Miesmuscheln, Ravioli mit Steinpilze und Trüffel im Al Tartufo. Spät in der Nacht fielen wir in unser Bett unter dem Trullidach. 

Montag, 03.07.2017 Von Martina nach Franca nach Lucera

Wir drehten noch eine Runde in Martina France und stellten Gastgeschenke für unsere Hochzeit zusammen, saßen uns kurz ins Caffè Tripoli und räumten dann unsere Sachen vom Trullo ins Auto. Leider mussten wir die lieb gewonnene Stadt hinter uns lassen. In Richtung Lucera standen wir kurz aufgrund eines brennenden Lkws im Stau. Auf der Piazza Giuseppe Papa nahmen wir mit etwas mulmigen Gefühl unseren Nachtplatz ein. Neben uns stand ein Wohnmobil mit italienischen Kennzeichen, aus welchem der Besitzer ohne auszusteigen einfach zwei Müllsäcke ins Gebüsch warf. Unglaublich! Ein Italiener fragte, ob wir überrascht seien, hier unsere Sprache zu hören. Er arbeitete eine lange Zeit in Deutschland. Nach einer kurzen Unterhaltung stießen wir im Zentrum auf viele feiernde junge Leute. Die Piazza Duomo mit der Cattedrale S.Maria Assunta war nicht zuletzt wegen der schönen Beleuchtung beeindruckend. Die Gehwege waren sau rutschig. Im Restaurant La Taverna del Lupus war die gute Holzofenpizza Napoletana mit buntem Pfeffer und gelben Kirschtomaten besonders hervorzuheben. Dennoch war der Service eine Katastrophe, sodass man sogar das Gefühl hatte betrogen zu werden. Es kam nichts, so wie wir bestellt hatten und auch der auf der Rechnung stand am Schluss zu viel. Nach einem Eis ging es zurück zum Parkplatz und wir hofften auf einigermaßen ruhigen Schlaf.

Dienstag, 04.07.2017 Von Lucera nach Rovereto

Morgens befüllten wir noch die letzten Lücken in unserem Auto mit italienischen Produkten vom Eurospar daneben. Im Anschluss daran, warfen wir bei einer kleinen Brotzeit einen Blick auf das freigelegte römische Amphitheater. Auf der A14 begaben wir uns nördlich. Dabei gab es hin und wieder tolle Aussichten auf das Meer, die grünen Hügel und Berge. Um rund 10 Uhr fuhren wir von der Brennautobahn ab und stellten unser Fahrzeug auf einem normalen kostenlosen Parkplatz in der Via Barattieri in Rovereto ab. Es schien, als hätte hier bereits alles geschlossen. Da wir um die Zeit auch nicht mehr kochen wollten, waren wir froh in der Pizzeria La Margherita noch etwas bestellen zu können. Natürlich hat hier die Pizza schon nicht mehr so italienisch geschmeckt. Auch auf unsere Versuche die Landesprache zu benutzen, wurde uns mit Deutsch geantwortet.

Mittwoch, 05.07.2017 Von Rovereto nach Michelsneukirchen

Bei der Heimkehr verbreitete sich wie immer trübe Laune. Aber ein paar Tage für die Vorbereitung der Hochzeit am 15.07.2017 brauchten wir ja dann auch noch. Aber zumindest schön braun und erholt waren wir ja schon mal. 

Fazit:

Obwohl wir in den Monaten Juni und Juli unterwegs waren, zeigten sich die meisten Städte als nicht zu überlaufen. Sie waren in Apulien oft geprägt von weiß gekalkten Häusern und verwinkelten, romantischen Gassen. Wirklich wundervoll! Die Strände und das Meer gefallen uns in Sardinien einfach besser. Da es dort naturbelassener ist. Auch weil weniger Menschen und Strandbuden zu sehen sind. Wenn man das bevorzugt würden wir den Gargano empfehlen. Das Essen war überall qualitativ der Wahnsinn und das für wenig Geld. Für uns ist es trotzdem so, dass wir uns in Apulien im Gegensatz zu Norditalien wirklich wie in Italien fühlen. Und da wir dieses Land so gerne mögen, werden wir sicherlich wieder in diese Richtung kommen. In Verucchio gibt es einen kostenlosen Camperparkplatz mit toller Aussicht.